Ein erlesener Schatz altindischer Weisheit in deutscher Übersetzung

Willkommen auf Pushpak! Wir möchten Sie zu einer Reise einladen - einer Seelenreise durch die Weisheit des alten Indiens. Haben Sie Zeit und Geduld? Der magische Wagen Pushpak steht bereit - steigen Sie ein!

Hier unsere Übersetzungen der großen indischen Epen und Puranas:

Das Ramayana des Valmiki
(deutsche Komplettübersetzung, 113 Bilder, 690 Seiten)
Dieses uralte Heldenepos beschreibt die Geschichte von Rama und Sita, ihre Hochzeit, wie der Thronerbe Rama verbannt und seine Ehefrau Sita von einem egoistischen Dämon entführt wurde, der mithilfe einer Armee aus Affen und Bären gesucht und bekämpft wird. Das Werk ist alles andere als eine schwarz-weiße Liebesgeschichte idealer Helden, und der Leser wird sich oft wundern, vor allem über das erhoffte Happy-End. Im übertragenen Sinne kann man darin den großen Kampf der Seele sehen, wie er bereits vor tausenden Jahren im alten Indien erfahren wurde und noch heute täglich stattfindet. Die Seelenreise beginnt mit der mystischen Hochzeit zwischen der irdischen Seele und dem allmächtigen Gott, der uns beschützt und alle Wünsche erfüllen kann. Der Gott wird jedoch verbannt und die Seele vom egoistischen Dämon entführt. Eine ungestüme Armee aus Gedanken kommt zu Hilfe, und schließlich findet ein großer Kampf auf jener Insel statt, die wir alle gut kennen, und auf welcher der stolze Dämon in seiner Festung lebt. Mehr wollen wir nicht verraten…

Das Mahabharata des Krishna-Dwaipayana Vyasa
(deutsche Komplettübersetzung, 60 Bilder, 3300 Seiten)
Das Mahabharata ist eines der längsten Epen der Welt, und die Rahmenhandlung beschreibt die große Geschichte des nordindischen Bharata Stammes, der sich in zwei Parteien verfeindeter Halbbrüder spaltet, den fünf göttlichen Pandavas und den hundert dämonischen Kauravas. Die fünf Pandavas werden als rechtmäßige Thronerben verbannt und heiraten eine gemeinsame Ehefrau namens Draupadi. Notwendigerweise kommt es zum großen Krieg der verfeindeten Parteien, der in einer umfassenden Völkerschlacht und Zerstörung endet. - Auch hier steht sicherlich der große Kampf der Seele mit sich selbst im Mittelpunkt, und wie die ganze Welt der Götter und Dämonen ihren Anteil daran hat. Wieder werden die Götter verbannt, und wieder wählt sich die irdische Seele den Gott zum Herrn. Diesmal werden daraus fünf göttliche Ehemänner (weshalb vielleicht das Mahabharata auch fünfmal länger als das Ramayana wurde). Um die fünf mit der Seele friedlich zu vereinen, taucht Krishna auf, der eine höchst außergewöhnliche Rolle spielt und im weiteren Verlauf der Reise als machtvoller, göttlicher Führer die Zügel hält. Der Kampf zwischen den verhärteten Gegensätzen ist unvermeidlich. Als der ideale Held verzweifelt zwischen den Fronten steht, erscheint die berühmte Belehrung der Bhagavad-Gita. Der große Krieg beginnt heroisch und fair im Namen der Gerechtigkeit, wird aber immer zäher, zweifelhafter und ungerechter. Alle bisherigen Werte gehen verloren, und so muß die Seele wohl alles verlieren, was ihr lieb geworden ist. Als schließlich alles in Trümmern liegt, kommt eine ausführliche und tiefgründige Belehrung zur höchsten Befreiung. Aber auch das ist noch nicht das Ende der langen Seelenreise, die im Mahabharata wie im Leben von zahllosen Geschichten, Belehrungen und Gebeten begleitet wird. - Wer also im Leben eine Herausforderung sucht und nicht den Mount Everest besteigen will, der sollte das Mahabharata lesen mit all seinen Höhen und Tiefen. Wir wünschen allen Himmelstürmern, die diese unvergleichliche Herausforderung annehmen wollen, viel Erfolg, Geduld und reichen Segen!

Das Harivamsha Purana
(deutsche Gesamtübersetzung, 35 Bilder, 540 Seiten)
Falls nach der langen Reise durch die großen Epen noch Fragen offen sein sollten, gibt es die sogenannten Puranas. Speziell das Harivamsha wird oft als Anhang zum Mahabharata bezeichnet, weil es die Abstammung, Kindheit und Jugend von Krishna vor dem großen Krieg auf Kurukshetra beschreibt. Dabei gilt das Harivamsha als ein altes Purana, weshalb zu vermuten ist, daß auch die Geschichte von Krishna relativ ursprünglich im Umfeld eines einfachen Hirten­volkes dargestellt wird, das noch sehr nah mit der Natur verbunden war. So wird die Seele in eine Welt voller Wunder entführt, deren Äußeres uns etwas fremd erscheinen mag, aber deren menschliche Probleme uns gut bekannt sind.

Das Vishnu Purana
(deutsche Gesamtübersetzung, 33 Bilder, 230 Seiten)
Auch das Vishnu Purana befaßt sich mit der Frage nach der Herkunft und Kindheit von Krishna, die natürlich im ganzen Umfeld der Schöpfung von der Entstehung der Erde bis zur Auflösung der Welt eingebettet ist. Diese Schöpfungsgeschichte wird uns zunächst etwas ungewöhnlich erscheinen, weil im Gegensatz zu unserer modernen Kosmologie der Begriff „Geist“ nicht grundsätzlich ignoriert wird, sondern im Mittelpunkt steht. Deshalb stellt man am Ende des Werkes auch nicht die Frage, wie tote Materie lebendig werden kann, sondern warum lebendiger Geist so tot werden konnte, was anhand des Verfalls in unserem Kali-Zeitalter beschrieben wird. Und wie der Name schon verrät, wird in diesem Buch die Gottheit besonders unter dem Namen Vishnu verehrt.

Das Markandeya Purana
(deutsche Gesamtübersetzung, 15 Bilder, 250 Seiten)
Das Markandeya Purana gehört auch zu den 18 großen Puranas und wird erstaunlicherweise von 4 Vögeln erzählt. Neben vielen tiefgründigen Geschichten werden die Fragen nach der Schöpfung, Entwicklung und Auflösung der Welt behandelt. Man erfährt auch vieles über die Höllen, die mancher im übertragenen Sinne vielleicht schon aus seinem Leben kennt, und die Reise geht über Erde und Himmel auf dem Yoga-Weg bis zur höchsten Befreiung. Dabei wird man irgendwann erkennen, daß im alten Indien die weltlichen Fragen nie vollständig beantwortet werden. In jedem System bleibt etwas offen, was für unseren rationalen Verstand oft unbefriedigend ist. Ob dies die geistige Schwäche einer unterentwickelten Kultur war? Oder sollte die lebendige Seele nicht in versteinerte Konzepte eingemauert werden? Lesen Sie selbst…

Übersetzungen verschiedener Gesänge und Gebete:

Das Hanuman Chalisa
(deutsche Übersetzung, 5 Seiten)
Und weiter geht die Reise auf den Wegen der Hingabe und Verehrung. Hanuman ist uns als Sohn des Windgottes und Obergeneral einer Affen- und Bärenarmee im Ramayana bekannt. Er symbolisiert wohl die Seele, die sich lange Zeit ihrer wahren Kraft nicht mehr bewußt war und die Herrschaft über die wilde Gedankenarmee verloren hatte. Erst durch hingebungsvolles Dienen und göttliche Gunst gewinnt sie ihre ursprüngliche Macht zurück. Vielleicht erscheint uns aus diesem Grund Hanuman im Ramayana oft verständlicher und menschlicher als der göttliche Held Rama, was sich auch in seiner weitverbreiteten Verehrung in Indien zeigt, woraus diese schöne Hymne entstanden und dank Krishna Das auch an unsere Ohren gekommen ist.

Das Shri Rudram
(deutsche Übersetzung, 5 Seiten)
Das Shri Rudram erscheint im Yajur-Veda als Gebet und Verehrung des Gottes Shiva, einer umfassenden und vielgesichtigen Kraft, die überall in den Tiefen unserer Natur wirkt. Es wird noch heute in Indien gern und laut auf Sanskrit rezitiert.

Die Ashtavakra Gita
(deutsche Übersetzung, 16 Seiten)
Diese Gita ist ein tiefgründiges Lehrgespräch und für angehende Asketen eine wunderbare Inspiration auf dem Weg der Entsagung und unvergleichlichen Erkenntnis der Wahrheit, die wohl erst dann im Geist erscheinen kann, wenn alles vermeintliche Wissen durchsichtig wird und sich die Nebel der Illusion auflösen.

Weitere Übersetzungen von anderen Autoren:

Texte aus dem Mahabharata - Franz Bopp
(Sündflut, Sâvitri, Nala und Damajanti)
An dieser Stelle möchten wir auch an die goldenen Zeiten der deutschen Indologie vor über hundert Jahren erinnern. Viele große Geister haben sich damals mit den alten hinduistischen Schriften beschäftigt, und manch schöne Übersetzung ist uns überliefert, von denen wir hier einige Eindrücke vermitteln möchten.

Texte aus den Upanishaden - Alfred Hillebrandt
(Chândogya, Kena, Kâthaka, Îsha, ...)
Auf der großen Reise durch die altindische Weisheit sollten auch die Upanishaden nicht fehlen. Paul Deussen hat 1897 eine sehr umfangreiche deutsche Übersetzung von fast 900 Seiten veröffentlicht. Wir möchten an dieser Stelle exemplarisch einige der bekanntesten Upanishaden in der Übersetzung von Alfred Hillebrandt vorstellen.

Devi-Mahatmya & Pradhanika Rahasya
(deutsche Übersetzung von Klaus Mailahn, 37 Seiten)
Das Devi-Mahatmya ist eine Hymne an die Göttin Durga im ewigen Kampf zwischen den Dämonen und Göttern und ist im Markandeya Purana überliefert. Wir danken Klaus Mailahn, daß er uns die vorliegende deutsche Übersetzung zur Verfügung gestellt hat.

Viel Freude und Inspiration beim Lesen wünschen Undine & Jens.